Unfallreiches Adventswochenend – Zwei Verkehrsunfälle verlaufen glimpflich

Unfallreiches Adventswochenend – Zwei Verkehrsunfälle verlaufen glimpflich

Rheurdt (ots) – Treue Schutzengel begleiteten die Beteiligten zweier Verkehrsunfälle am ersten Adventswochenende. Gleich zweimal innerhalb von nur zwölf Stunden wurde die Freiwillige Feuerwehr Rheurdt zu schweren Verkehrsunfällen alarmiert, deren Ausgang sich jeweils glimpflich gestaltete. Am Freitagmittag wurde die Löscheinheit Rheurdt zunächst auf die Bundesstraße 510 in den Ortsteil Kengen gerufen. Gegen 13.45 Uhr kam der Fahrer seines Mercedes in Richtung Kerken fahrend aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum.

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Der Fahrer erlitt Verletzungen und einen schweren Schock, konnte sich allerdings eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Die Löscheinheit Rheurdt wurde daraufhin zur Absicherung alarmiert. Die Tätigkeiten der Feuerwehr beschränkten sich auf das Abklemmen der Autobatterie und das Abstreuen von Flüssigkeiten sowie die Betreuung des Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Nach rund 60 Minuten konnte der Einsatz beendet werden. Keine zwölf Stunden später erfolgte die zweite Alarmierung, welche nun die Löscheinheiten Rheurdt und Schaephuysen auf den Plan rief. Gegen 01.15 Uhr befuhr der Fahrer eines Fahrzeugs des Fabrikats Mercedes C-Klasse die Neufelder Straße in Richtung Tönisberg. Kurz hinter dem Ortseingang Neufeld verlor er im Kurvenbereich aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Straßenbaum. Aufgrund der Erstmeldung und des augenscheinlich stark beschädigten Unfallwracks stellten sich die Kameradinnen und Kameraden zunächst auf eine umfangreiche technische Rettung ein.

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Glücklicherweise bestätigte sich die Annahme von zwei eingeklemmten Personen jedoch nicht. Der alleinige Insasse des Fahrzeugs hatte sich auch hier bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte aus dem PKW befreien können. Er wurde durch den Rettungsdienst versorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus zur stationären Behandlung verbracht. Die Feuerwehr klemmte die Batterie am verunfallten PKW ab, streute auslaufende Flüssigkeiten ab, räumte die Straße und leuchtete die Unfallstelle zum Zwecke der polizeilichen Unfallaufnahme aus. Nach der Bergung des Unfallfahrzeugs konnten die letzten der rund 50 Einsatzkräfte gegen 4 Uhr ihren Einsatz beenden. Foto: Feuerwehr Rheurdt