Ottobeuren: Versammlungen im Stadtbereich – Bundeskanzlerin zu Besuch

Ottobeuren: Versammlungen im Stadtbereich – Bundeskanzlerin zu Besuch

Am heutigen Sonntagnachmittag fand in der Basilika ein Konzert des Symphonieorchesters und des Chors des Bayerischen Rundfunks statt. Unter den rund 2.000 Teilnehmer waren auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder zu Gast. Im Bereich der Basilika wurden im Vorfeld für den Konzerttag drei Versammlungen angemeldet, an denen rund 850 Personen teilnahmen. Im Bereich zwischen Marktplatz und Basilika versammelten sich gegen Mittag spontan rund 400 Personen zu einer Kundgebung. Sowohl das Konzert, als auch das Versammlungsgeschehen, wurden unter der Federführung des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West polizeilich betreut.

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Die enge Kooperation zwischen dem Veranstalter, den Sicherheitsbehörden, den Rettungsdiensten, der Feuerwehr und der Polizei hat sich erfolgreich bewährt.
„Mein Dank gilt allen Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst für ihre professionelle Arbeit“, betont Polizeipräsident Werner Strößner. Zu nennenswerten Sicherheitsstörungen kam es während des Einsatztages nicht. Dennoch konnten Beeinträchtigungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie von Geschäftsinhabern in Ottobeuren, insbesondere in Bezug auf die daraus resultierenden Verkehrsbeschränkungen und -beeinträchtigungen, nicht verhindert werden. „Ich danke allen Betroffenen für ihr Verständnis“, so der Polizeipräsident weiter.

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Das gemeinsam mit dem Veranstalter, dem Landratsamt Unterallgäu und der Marktgemeinde Ottobeuren im Vorfeld erarbeitete Sicherheits- und Verkehrskonzept hat reibungslos funktioniert. Es ermöglichte, dass die Versammlungen und das Konzert in der Abtei störungsfrei stattfinden konnten. „In dieser Gemengelage verschiedener Interessen hatten alle Personen, die an den Kundgebungen im Ortskern von Ottobeuren teilnahmen, die Gewähr, ihre Grundrechte auf Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäußerung auszuüben“, so der polizeiliche Einsatzleiter Polizeioberrat Sven-Oliver Klinke. Erfreulicherweise kam es kaum zu Behinderungen oder Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Auf Seiten der Polizei befanden sich über 250 uniformierte und zivile Kräfte aus dem gesamten Schutzbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, der Bereitschaftspolizeien Dachau und Nürnberg und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. (PP Schwaben Süd/West) Fotos: Rizer / Merkel

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